Wärmepumpen – Unsere Leidenschaft

Das Konzept einer Wärmepumpe als Heizsystem ist ebenso wirkungsvoll wie nachhaltig. Die Wärmepumpe zieht natürliche Energie aus dem Grundwasser, der Erde oder der Luft und wandelt diese in nutzbare Wärme für Heizung und Warmwasser um. Wärmepumpen helfen nicht nur beim Energie sparen, sondern sind auch besonders umweltfreundliche Heizsysteme.

 

 

Die Geschichte der Wärmepumpe

Die Geschichte der Wärmepumpe geht in ihren Ursprüngen bereits auf das Jahr 1824 zurück. 1938 wurde die erste größere Wärmepumpenanlage zur Beheizung des Züricher Rathauses in Betrieb genommen. 1968 wurde in Deutschland die erste Erdwärmepumpe zur Beheizung einer Niedertemperatur-Fußbodenheizung installiert.

Bis heute wurde die Technik permanent verfeinert und weiterentwickelt, somit ist die Wärmepumpe heute eine der effizientesten Heiztechniken. Man nutzt dabei die permanent vorhandene Energie aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich. Mit der Technik kann nicht nur das Haus beheizt werden, in Kombination mit einem Speicher wird auch die Warmwasserversorgung sichergestellt.

Die Funktion einer Wärmepumpe

Die Wärmepumpe macht sich die Wärme aus dem Erdreich, dem Grundwasser, der Außenluft oder der Abluft zu Nutze und wandelt diese in Energie um. Über einen Verdampfer wird die Wärme entzogen und über einen Verflüssiger wieder an das Heizsystem abgegeben. Aus der Außenluft kann selbst bei einer Temperatur von  -20 Grad Celsius noch Energie gewonnen werden.

Mittlerweile werden in Deutschland über 1 Million Haushalte und gewerbliche sowie öffentliche Gebäude mit dieser ausgereiften Technik mit Wärme und Warmwasser versorgt.

Durch unser Unternehmen wurden in den letzten 35 Jahren 1400 Wärmepumpenanlagen installiert.

Arten der Wärmepumpe

Erdwärme mittels Erdreichkollektoren

In einer Tiefe von ca. 1,1 Meter werden Erdreichkollektoren eingebracht. Man benötigt dazu die 1,5 bis 2-fache Fläche des zu beheizenden Wohnraums. Je größer die zur Verfügung stehende Fläche ist, desto mehr Wärme kann für das Heizsystem gewonnen werden. Diese Methode ist effizient und kostengünstig, zudem wird die Anlage vom Staat umfangreich gefördert, dazu informieren wir Sie gern.

Erdwärme mittels einer Erdsonde

Bei dieser Technik wird eine Erdwärmesonde durch ein Bohrgerät bis zu 100 Meter tief in das Erdreich eingesetzt und entzieht dort die Energie. Diese Technik ist sehr effizient, auf der anderen Seite durch das Einbringen der Sonde in das Erdreich jedoch auch kostenintensiv. Auch für diese Technik gibt es Fördergelder vom Staat.

Wärmequelle Grundwasser

Die Energie wird in diesem Fall aus dem Grundwasser gewonnen, dass selbst im Winter immer noch eine Temperatur von +7 - + 12 Grad Celsius aufweist. Voraussetzung für den Einsatz der Technik ist eine ausreichende Menge Grundwasser. Der Einsatz muss durch die zuständige Behörde im Vorfeld genehmigt werden. Für die Umsetzung muss ein Saug- und ein Schluckbrunnen erstellt werden.

Luft als Wärmequelle

Die sogenannte Luft-Wasser Wärmepumpe ist die Technik die am einfachsten umzusetzen ist, das keine Arbeiten im Erdreich anfallen. Der Außenluft kann noch bis -20 Grad Celsius Energie entzogen werden, wobei bei solchen Temperaturen Strom als Energiequelle hinzugenommen wird, da die verfügbare Energie nicht ausreicht um die Anforderungen an den Energiebedarf im Winter zu decken. Die Wärmepumpe managed dies aufgrund ihrer ausgefeilten Technik voll automatisch und sorgt dafür, dass immer nur mit der Menge Strom zugeheizt wird, die die Anlage tatsächlich benötigt. Im Mittel kann man von 5 Teilen Umweltenergie und 1 Teil Strom ausgehen.

Nutzen Sie die staatlichen Förderungen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) von bis zu 9.300,- Euro im Gebäudebestand. Neubauten werden mit mindestens 4.000,- Euro gefördert.

Weitere Information zu Förderprogrammen erhalten Sie hier

 

 

 

Welche Technik für Sie die Richtige ist, finden wir in einem individuellen Beratungsgespräch sehr gern heraus.

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